Moin!
Mein Name ist Michael Wernke.
Ich bin seit März 2020 Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück und das möchte ich auch bleiben!
Doch nur mit deiner Stimme kann ich auch in der nächsten Ratsperiode den Verwaltungsapparat der Samtgemeinde lösungsorientiert führen.
Die Verwaltung ist im Umbruch. Der Grundstein wurde in den letzten Jahren gelegt. Doch nur zusammen können wir die Zukunft positiv gestalten.
Ich bin dafür, dass wir gemeinsam etwas bewegen. Ich bin dafür, dass wir Chancengleichheit für alle die wollen schaffen müssen.
Ich bin dafür, dass unsere Nachbarschaft ein Ort bleibt, in dem wir gerne leben.
Ich bin dafür - nicht dagegen!
- Euer Michael -
Michael Wernke
Pragmatisch und nahbar
Dafür - nicht dagegen
Seit seiner Wahl im Jahr 2020 lenkt Michael Wernke als Samtgemeindebürgermeister die Geschicke der Samtgemeinde Bersenbrück. Der studierte Jurist verbindet fachliche Expertise mit einer tiefen Verbundenheit zu den Menschen in den sieben Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Bersenbrück, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste.
Michaels Ziele für 2026 und die Zeit danach
Mir ist klar, dass ein Samtgemeindebürgermeister nur dann gut und für seine Kommune agieren kann, wenn er den Rückhalt aus dem Rat und der Verwaltung hat.
Wichtig ist mir deshalb an erster Stelle, alle Entscheidungen mit einer breiten Mehrheit zu treffen. In der nun auslaufenden Ratsperiode ist es gelungen, den Leitspruch der Samtgemeinde Bersenbrück „miteinander – füreinander“ mit Leben zu füllen.
In den Ausschüssen wurden die anstehenden Themen kontrovers diskutiert und unter Mithilfe der Verwaltung wurden dann Beschlussvorlagen erarbeitet, denen die Ratsmitglieder, zumeist sogar einstimmig, zustimmen konnten.
Nur so ließen sich viele Projekte und Ziele verwirklichen. Dazu gehört aber auch, die Mitgliedsgemeinden nicht gegeneinander auszuspielen, sondern stets alle sieben Kommunen im Blick zu haben.
Mit Ideen und Engagement aus der Verwaltung und aus dem Rat heraus können wir für die Samtgemeinde Bersenbrück gemeinsam viel erreichen! Das funktioniert, wenn wir den jetzt praktizierten Politikstil weiterhin pflegen, Sachthemen in den Mittelpunkt stellen und persönliche Angriffe in den Sitzungen außen vor lassen!
Miteinander
Füreinander!
Wir packen das an - Zusammen!
Dieses sind wichtige Punkte, in denen wir uns zukunftssicher aufstellen müssen.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Das wichtigste Zukunftsthema ist meines Erachtens der gesellschaftliche Zusammenhalt. Hierzu möchte ich zunächst betonen, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen jede negative Einwirkung von außen geschützt werden muss. Nur sie garantiert die Meinungs-, Presse-, Reise- und Religionsfreiheit genauso wie die Rechtsstaatlichkeit, die Gewaltenteilung und die Wahlfreiheit. Jeder, der hier lebt, egal, ob hier geboren oder zugezogen, sollte sich daran erinnern, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung die Basis für ein friedliches Zusammenleben ist.
Wir müssen eine bessere infrastrukturelle Vernetzung unserer Gesellschaft anstreben. Erste Schritte dazu sind unsere Dorf- und Bürgertreffs. Sie sind unkomplizierte Treffpunkte für alle Mitbürger.
Das Angebot reicht vom gemeinsamen Kochen über Spielenachmittage bis zu Schulungen in Sachen Medienkompetenz oder als Standort unseres SToP-Projektes (Stadtteil ohne Partnergewalt). Treffpunkte, Feste oder andere Zusammentreffen, z. B. im Rahmen von Diskussions- oder Kunstveranstaltungen, sollten wir stärker unterstützen. Dazu gehört auch die Bewahrung und Erweiterung unserer Vereinsstrukturen.
Denn ein gutes Wir-Gefühl stärkt das Ehrenamt, fördert gegenseitige Unterstützung und schafft Räume, in denen jede und jeder gehört wird. So wird die Samtgemeinde nicht nur zu einem sicheren und offenen Ort, sondern auch zu einer Gemeinschaft, in der sich Menschen langfristig wohlfühlen und aktiv einbringen können.

Ehrenamt
Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft, ohne Sportvereine oder die Freiwillige Feuerwehr beispielsweise möchte ich mir unser Leben nicht vorstellen. Die großartige integrative Leistung von Dorf- und Bürgertreffs, Vereinen und ehrenamtlichen Helfern wurde in der Corona- und Ukrainekrise mehr als deutlich.
Ich glaube, wir haben im Bereich des Ehrenamtes noch sehr großes Potenzial, das wir nur abrufen müssen. Wir müssen aus der Anspruchshaltung – „Das macht die Kommune!“ – raus und uns selber wieder für unsere Orte verantwortlich fühlen. Aber genauso weiß ich, dass das Ehrenamt nur mit der Unterstützung hauptamtlicher Mitarbeiter funktioniert. Von daher gibt es seit 2023 im Haushaltsplan der Samtgemeinde vier Personalstellen im Bereich Gemeinwesenarbeit. Die Arbeit des Teams Gemeinwesen findet schon heute niedersachsenweit höchste Anerkennung.
Neben der personellen Unterstützung ist aber auch eine gute finanzielle Ausstattung unserer ehrenamtlich getragenen Organisationen entscheidend. Daher haben wir in den letzten sechs Jahren zum Beispiel viel Geld in die Ausrüstung, insbesondere in den Fahrzeugbestand unserer sieben Freiwilligen Feuerwehren, investiert.

Klima-/Umweltschutz
„Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ ist eine wichtige Frage beim Thema Klima- und Umweltschutz. Bauflächen stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung, wir müssen den Bau von Wohnhäusern und auch die Ausweisung von Baugebieten neu denken.
Die nun frisch erarbeitete kommunale Wärmeplanung liefert Bestandsszenarien die z. B. von Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen genutzt werden können. Regenerative Energien, wie Windkraftanlagen oder Freiflächenphotovoltaikanlagen helfen zwar dem Klimaschutz, dürfen aber auch nicht zur vollkommenen Veränderung unserer Kulturlandschaft führen. Hier gilt es für alle Seiten gute Lösungen zu finden.
Nur die Einstellung von Blühstreifenmanagern oder das Anlegen von Blühstreifen hilft uns dauerhaft im Klimaschutz nicht, auch wenn das natürlich ein erster Schritt ist. Ein guter Austausch mit der Landwirtschaft, Verständnis und Klima- und Umweltschutz als gemeinsames Ziel, das ist mein Wunsch!

Verkehr
Auch, wenn wir uns noch so sehr bemühen, werden wir den Individualverkehr nicht 1:1 auf Bus und Bahn umlegen können. Trotzdem müssen wir den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver machen – im Bereich der Linien und der Kosten. Ein gutes Beispiel dafür ist moobilplus im Landkreis Vechta oder auch der Bürgerbus in der Gemeinde Badbergen. Aus den Erkenntnissen des Modellversuchs MOIN+ sollte auch noch einmal über die Einrichtung von On Demand Verkehren, allerdings auf Nordkreisebene, nachgedacht werden. Dabei sollten unbedingt die vorhandenen Dienstleister (Taxi- und Busunternehmen) in die Planungen einbezogen werden.
Fahrradschnellwege könnten den Einsatz von E-Bikes als wirkliche Alternative zum Auto attraktiver machen. Das von vielen Firmen angebotene E-Bike-Leasing ist für mich eine super Sache!

Selbstbestimmtes Altwerden
Unsere Gesellschaft wird immer älter. So beträgt der Anteil der über 65-jährigen in der Samtgemeinde Bersenbrück bereits jetzt annähernd 25 %. Trotzdem sind wir vom Altersschnitt gegenüber anderen Kommunen eine sehr junge und weiter wachsende Gemeinschaft.
Momentan geht der Trend dahin, dass Senioren ihre Häuser verkaufen und kleinere barrierefreie Wohnungen beziehen. Vielleicht gibt es hier andere Möglichkeiten, bei denen Kommunen helfen könnten? In Bestandsgebäuden, z. B Bauernhöfen oder alten Fabrikgebäuden, könnten Wohngemeinschaften von Senioren und jungen Leuten entstehen, die vielleicht den Platz im Alten- oder Pflegeheim erst einmal überflüssig machen. Insbesondere wenn dieses Wohnen mit Hilfe- und Pflegeangeboten gedacht wird. Ebenso sollten wir über die Möglichkeit von Kleinhaussiedlungen nachdenken. Diejenigen die weiterhin alleine wohnen möchten, hätten dann die Chance, in einem ca. 90 qm großen Einfamilienhaus mit einem kleinen Grundstück zu leben. In solchen Siedlungen könnte man die entsprechende Infrastruktur (Pflegeangebote, Cafés oder andere Treffpunkte) vorsehen.
Dennoch müssen wir uns im Bereich der Pflege selbstverständlich zukunftssicher aufstellen, also ausreichend Plätze in Alten- und Pflegeheimen vorhalten. Auch im Hinblick auf genug Fachpersonal ist hier Weitsicht geboten.
Für die Jugend müssen wir Plattformen für den Austausch schaffen, damit unsere Jugendlichen ihre Wünsche und Vorstellungen mitteilen können und wissen, dass diese gehört werden. Auch ein Jugendparlament für die Samtgemeinde Bersenbrück könnte ich mir vorstellen.
Gesundheitsversorgung
Die ärztliche Versorgung ist ein Thema, das Jung und Alt gleichermaßen betrifft.
Durch die Schließung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück haben wir einen tiefen Einschnitt in unserer ländlichen Gesundheitsversorgung hinnehmen müssen. Durch das neue Regionale Gesundheitszentrum sind zumindest ein Teil der Fachärzte weiterhin im Altgebäude des MHA tätig. In der ambulanten Versorgung von Patienten sind die Fallzahlen heute bereits deutlich besser als noch zu Krankenhauszeiten. Das Sorgenkind ist der stationäre Bereich, der nicht ausgelastet ist. Hier fehlen immer noch klare gesetzliche Vorgaben aus der Bundes- und Landespolitik. Schon heute ist klar, das in Zukunft das gesamte Quartier gedacht werden muss.
Die sich langsam herauskristallisierenden Lösungsansätze müssen sowohl in Abstimmung mit der Kirche und Niels Stensen, als auch Investoren vorangetrieben werden, um ein attraktives Quartier rund um die Themen Gesundheitsversorgung, Pflege, Wohnen und soziale Treffpunkte entstehen zu lassen.
Im Bereich der hausärztlichen Versorgung sollten wir neue Wege denken. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beachten und attraktive Förderprogramme zur Ansiedlung von Ärzten auflegen oder entsprechende Fördermittel einwerben. Erste Erfolge zeigen sich bereits durch hybride Systeme wie Lillian Care.

Schule | Ausbildung
Wie sind die Verzahnungen zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben?
Hier müssen wir den Betrieben viel mehr die Möglichkeit geben, sich in den Schulen zu präsentieren. Wie sollen sich unsere Kinder für Berufe entscheiden, von denen sie gar nicht wissen, dass es sie gibt? Das Projekt Pfiffikus/BOC (Berufsorientierungscenter), welches an der von Ravensberg-Schule eingerichtet wird, geht hier neue Wege. Diese sollen zu einem intensiveren Kontakt zwischen Schülern/Schülerinnen und Ausbildern/Ausbilderinnen führen. Die vor ca. fünf Jahren aufgelegte Ausbildungsmesse #DeineAusbildungSuchtDich! hat sich im Nordkreis sehr gut etabliert.
Die Wirtschaftsförderung ist hier gefragt und kann als Ansprechpartner in der Samtgemeinde fungieren.
Wohnen | Gewerbe | Landwirtschaft
Verschiedene Aspekte zum Thema Wohnen sind schon im Bereich Klima-/Umweltschutz und Selbstbestimmtes Altwerden erläutert worden. Ausreichend bezahlbarer Wohnraum wird sicherlich ein Thema bleiben, dem wir uns stellen müssen.
Die Türen der Samtgemeindeverwaltung und auch der Gemeindeverwaltungen sollten den Gewerbetreibenden immer offen stehen. Wirtschaftsförderung verstehe ich als Unterstützung der Gewerbetreibenden vor Ort, von Ansiedlungswilligen, von Gründerinnen und Gründern. Dies geschieht durch Gespräche, durch Hinweise auf Förderprogramme, durch Vermittlung von Kontakten aufgrund gut vernetzter Mitarbeitender oder auch durch eigene Förderprogramme!
Die Gewerbetreibenden geben mit ihren Unternehmensstandorten ein Bekenntnis zur Samtgemeinde Bersenbrück, tragen durch Gewerbesteuern zum finanziellen Spielraum bei, unterstützen das Ehrenamt durch Spenden für gemeinnützige lokale Initiativen. Dankeschön dafür!
Und auch im Bereich der Landwirtschaft ist es wichtig, dass diese wieder den Respekt bekommt, den sie verdient hat und nicht als „böser Bube“ für jegliche umweltpolitischen Themen den Kopf hinhalten muss. Die hohe Qualität der in der Landwirtschaft hergestellten Lebensmittel spricht für sich!
Auch wollen wir in einem fairen Austausch mit der Landwirtschaft sein, was den Ankauf bzw. den Tausch von Flächen angeht, die wir für Wohnen und Gewerbe benötigen.
Im Hinblick auf Gewerbeflächen müssen wir außerdem schauen, dass wir vernünftige kommunale Lösungen finden mit Blick auf alle sieben Kommunen. Alle Kommunen müssen Möglichkeiten zur Entwicklung auf diesem Gebiet haben.
Die Weiterentwicklung und Erweiterung des Niedersachsenparks zum nachhaltigsten Gewerbepark und effizientesten Industrie- und Gewerbepark Niedersachsens sollten wir als Gesellschafter tatkräftig weiter mitgestalten.

Digitalisierung
Die Digitalisierung ist sicherlich eines der Themen, das uns in den nächsten Jahren am stärksten begleiten und unser Leben verändern wird.
Nach dem Ausbau der sogenannten „Weißen Flecken“ beginnt nun der Ausbau der „Grauen Flecken“. Wir gebrauchen diese gute flächendeckende Breitbandversorgung, damit wir die immer ausgefeilteren technischen Möglichkeiten und Lösungen nutzen können. Für bessere Ausbaustufen, wie Glasfaser oder Standard 5G, kann eine Samtgemeinde neben dem Einsatz auf Ebene des Landkreises zum jetzigen Zeitpunkt nur beratend tätig sein.
Für die Verwaltung ist die Digitalisierung ebenfalls eine große Herausforderung, die allerdings auch Chancen bietet. Die künstlichen Intelligenz wird sicherlich für Arbeitserleichterungen und eine bessere Kundeninformation sorgen - ersetzen wird sie die Sachbearbeiter in absehbarer Zukunft allerdings nicht.
Wir packen das an - Zusammen!
Dieses sind wichtige Punkte, in denen wir uns zukunftssicher aufstellen müssen.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Das wichtigste Zukunftsthema ist meines Erachtens der gesellschaftliche Zusammenhalt. Hierzu möchte ich zunächst betonen, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen jede negative Einwirkung von außen geschützt werden muss. Nur sie garantiert die Meinungs-, Presse-, Reise- und Religionsfreiheit genauso wie die Rechtsstaatlichkeit, die Gewaltenteilung und die Wahlfreiheit. Jeder, der hier lebt, egal, ob hier geboren oder zugezogen, sollte sich daran erinnern, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung die Basis für ein friedliches Zusammenleben ist.
Wir müssen eine bessere infrastrukturelle Vernetzung unserer Gesellschaft anstreben. Erste Schritte dazu sind unsere Dorf- und Bürgertreffs. Sie sind unkomplizierte Treffpunkte für alle Mitbürger.
Das Angebot reicht vom gemeinsamen Kochen über Spielenachmittage bis zu Schulungen in Sachen Medienkompetenz oder als Standort unseres SToP-Projektes (Stadtteil ohne Partnergewalt). Treffpunkte, Feste oder andere Zusammentreffen, z. B. im Rahmen von Diskussions- oder Kunstveranstaltungen, sollten wir stärker unterstützen. Dazu gehört auch die Bewahrung und Erweiterung unserer Vereinsstrukturen.
Denn ein gutes Wir-Gefühl stärkt das Ehrenamt, fördert gegenseitige Unterstützung und schafft Räume, in denen jede und jeder gehört wird. So wird die Samtgemeinde nicht nur zu einem sicheren und offenen Ort, sondern auch zu einer Gemeinschaft, in der sich Menschen langfristig wohlfühlen und aktiv einbringen können.

Ehrenamt
Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft, ohne Sportvereine oder die Freiwillige Feuerwehr beispielsweise möchte ich mir unser Leben nicht vorstellen. Die großartige integrative Leistung von Dorf- und Bürgertreffs, Vereinen und ehrenamtlichen Helfern wurde in der Corona- und Ukrainekrise mehr als deutlich.
Ich glaube, wir haben im Bereich des Ehrenamtes noch sehr großes Potenzial, das wir nur abrufen müssen. Wir müssen aus der Anspruchshaltung – „Das macht die Kommune!“ – raus und uns selber wieder für unsere Orte verantwortlich fühlen. Aber genauso weiß ich, dass das Ehrenamt nur mit der Unterstützung hauptamtlicher Mitarbeiter funktioniert. Von daher gibt es seit 2023 im Haushaltsplan der Samtgemeinde vier Personalstellen im Bereich Gemeinwesenarbeit. Die Arbeit des Teams Gemeinwesen findet schon heute niedersachsenweit höchste Anerkennung.
Neben der personellen Unterstützung ist aber auch eine gute finanzielle Ausstattung unserer ehrenamtlich getragenen Organisationen entscheidend. Daher haben wir in den letzten sechs Jahren zum Beispiel viel Geld in die Ausrüstung, insbesondere in den Fahrzeugbestand unserer sieben Freiwilligen Feuerwehren, investiert.

Klima-/Umweltschutz
„Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ ist eine wichtige Frage beim Thema Klima- und Umweltschutz. Bauflächen stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung, wir müssen den Bau von Wohnhäusern und auch die Ausweisung von Baugebieten neu denken.
Die nun frisch erarbeitete kommunale Wärmeplanung liefert Bestandsszenarien die z. B. von Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen genutzt werden können. Regenerative Energien, wie Windkraftanlagen oder Freiflächenphotovoltaikanlagen helfen zwar dem Klimaschutz, dürfen aber auch nicht zur vollkommenen Veränderung unserer Kulturlandschaft führen. Hier gilt es für alle Seiten gute Lösungen zu finden.
Nur die Einstellung von Blühstreifenmanagern oder das Anlegen von Blühstreifen hilft uns dauerhaft im Klimaschutz nicht, auch wenn das natürlich ein erster Schritt ist. Ein guter Austausch mit der Landwirtschaft, Verständnis und Klima- und Umweltschutz als gemeinsames Ziel, das ist mein Wunsch!

Verkehr
Auch, wenn wir uns noch so sehr bemühen, werden wir den Individualverkehr nicht 1:1 auf Bus und Bahn umlegen können. Trotzdem müssen wir den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver machen – im Bereich der Linien und der Kosten. Ein gutes Beispiel dafür ist moobilplus im Landkreis Vechta oder auch der Bürgerbus in der Gemeinde Badbergen. Aus den Erkenntnissen des Modellversuchs MOIN+ sollte auch noch einmal über die Einrichtung von On Demand Verkehren, allerdings auf Nordkreisebene, nachgedacht werden. Dabei sollten unbedingt die vorhandenen Dienstleister (Taxi- und Busunternehmen) in die Planungen einbezogen werden.
Fahrradschnellwege könnten den Einsatz von E-Bikes als wirkliche Alternative zum Auto attraktiver machen. Das von vielen Firmen angebotene E-Bike-Leasing ist für mich eine super Sache!

Selbstbestimmtes Altwerden
Unsere Gesellschaft wird immer älter. So beträgt der Anteil der über 65-jährigen in der Samtgemeinde Bersenbrück bereits jetzt annähernd 25 %. Trotzdem sind wir vom Altersschnitt gegenüber anderen Kommunen eine sehr junge und weiter wachsende Gemeinschaft.
Momentan geht der Trend dahin, dass Senioren ihre Häuser verkaufen und kleinere barrierefreie Wohnungen beziehen. Vielleicht gibt es hier andere Möglichkeiten, bei denen Kommunen helfen könnten? In Bestandsgebäuden, z. B Bauernhöfen oder alten Fabrikgebäuden, könnten Wohngemeinschaften von Senioren und jungen Leuten entstehen, die vielleicht den Platz im Alten- oder Pflegeheim erst einmal überflüssig machen. Insbesondere wenn dieses Wohnen mit Hilfe- und Pflegeangeboten gedacht wird. Ebenso sollten wir über die Möglichkeit von Kleinhaussiedlungen nachdenken. Diejenigen die weiterhin alleine wohnen möchten, hätten dann die Chance, in einem ca. 90 qm großen Einfamilienhaus mit einem kleinen Grundstück zu leben. In solchen Siedlungen könnte man die entsprechende Infrastruktur (Pflegeangebote, Cafés oder andere Treffpunkte) vorsehen.
Dennoch müssen wir uns im Bereich der Pflege selbstverständlich zukunftssicher aufstellen, also ausreichend Plätze in Alten- und Pflegeheimen vorhalten. Auch im Hinblick auf genug Fachpersonal ist hier Weitsicht geboten.
Für die Jugend müssen wir Plattformen für den Austausch schaffen, damit unsere Jugendlichen ihre Wünsche und Vorstellungen mitteilen können und wissen, dass diese gehört werden. Auch ein Jugendparlament für die Samtgemeinde Bersenbrück könnte ich mir vorstellen.
Gesundheitsversorgung
Die ärztliche Versorgung ist ein Thema, das Jung und Alt gleichermaßen betrifft.
Durch die Schließung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück haben wir einen tiefen Einschnitt in unserer ländlichen Gesundheitsversorgung hinnehmen müssen. Durch das neue Regionale Gesundheitszentrum sind zumindest ein Teil der Fachärzte weiterhin im Altgebäude des MHA tätig. In der ambulanten Versorgung von Patienten sind die Fallzahlen heute bereits deutlich besser als noch zu Krankenhauszeiten. Das Sorgenkind ist der stationäre Bereich, der nicht ausgelastet ist. Hier fehlen immer noch klare gesetzliche Vorgaben aus der Bundes- und Landespolitik. Schon heute ist klar, das in Zukunft das gesamte Quartier gedacht werden muss.
Die sich langsam herauskristallisierenden Lösungsansätze müssen sowohl in Abstimmung mit der Kirche und Niels Stensen, als auch Investoren vorangetrieben werden, um ein attraktives Quartier rund um die Themen Gesundheitsversorgung, Pflege, Wohnen und soziale Treffpunkte entstehen zu lassen.
Im Bereich der hausärztlichen Versorgung sollten wir neue Wege denken. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beachten und attraktive Förderprogramme zur Ansiedlung von Ärzten auflegen oder entsprechende Fördermittel einwerben. Erste Erfolge zeigen sich bereits durch hybride Systeme wie Lillian Care.

Schule | Ausbildung
Wie sind die Verzahnungen zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben?
Hier müssen wir den Betrieben viel mehr die Möglichkeit geben, sich in den Schulen zu präsentieren. Wie sollen sich unsere Kinder für Berufe entscheiden, von denen sie gar nicht wissen, dass es sie gibt? Das Projekt Pfiffikus/BOC (Berufsorientierungscenter), welches an der von Ravensberg-Schule eingerichtet wird, geht hier neue Wege. Diese sollen zu einem intensiveren Kontakt zwischen Schülern/Schülerinnen und Ausbildern/Ausbilderinnen führen. Die vor ca. fünf Jahren aufgelegte Ausbildungsmesse #DeineAusbildungSuchtDich! hat sich im Nordkreis sehr gut etabliert.
Die Wirtschaftsförderung ist hier gefragt und kann als Ansprechpartner in der Samtgemeinde fungieren.
Wohnen | Gewerbe | Landwirtschaft
Verschiedene Aspekte zum Thema Wohnen sind schon im Bereich Klima-/Umweltschutz und Selbstbestimmtes Altwerden erläutert worden. Ausreichend bezahlbarer Wohnraum wird sicherlich ein Thema bleiben, dem wir uns stellen müssen.
Die Türen der Samtgemeindeverwaltung und auch der Gemeindeverwaltungen sollten den Gewerbetreibenden immer offen stehen. Wirtschaftsförderung verstehe ich als Unterstützung der Gewerbetreibenden vor Ort, von Ansiedlungswilligen, von Gründerinnen und Gründern. Dies geschieht durch Gespräche, durch Hinweise auf Förderprogramme, durch Vermittlung von Kontakten aufgrund gut vernetzter Mitarbeitender oder auch durch eigene Förderprogramme!
Die Gewerbetreibenden geben mit ihren Unternehmensstandorten ein Bekenntnis zur Samtgemeinde Bersenbrück, tragen durch Gewerbesteuern zum finanziellen Spielraum bei, unterstützen das Ehrenamt durch Spenden für gemeinnützige lokale Initiativen. Dankeschön dafür!
Und auch im Bereich der Landwirtschaft ist es wichtig, dass diese wieder den Respekt bekommt, den sie verdient hat und nicht als „böser Bube“ für jegliche umweltpolitischen Themen den Kopf hinhalten muss. Die hohe Qualität der in der Landwirtschaft hergestellten Lebensmittel spricht für sich!
Auch wollen wir in einem fairen Austausch mit der Landwirtschaft sein, was den Ankauf bzw. den Tausch von Flächen angeht, die wir für Wohnen und Gewerbe benötigen.
Im Hinblick auf Gewerbeflächen müssen wir außerdem schauen, dass wir vernünftige kommunale Lösungen finden mit Blick auf alle sieben Kommunen. Alle Kommunen müssen Möglichkeiten zur Entwicklung auf diesem Gebiet haben.
Die Weiterentwicklung und Erweiterung des Niedersachsenparks zum nachhaltigsten Gewerbepark und effizientesten Industrie- und Gewerbepark Niedersachsens sollten wir als Gesellschafter tatkräftig weiter mitgestalten.

Digitalisierung
Die Digitalisierung ist sicherlich eines der Themen, das uns in den nächsten Jahren am stärksten begleiten und unser Leben verändern wird.
Nach dem Ausbau der sogenannten „Weißen Flecken“ beginnt nun der Ausbau der „Grauen Flecken“. Wir gebrauchen diese gute flächendeckende Breitbandversorgung, damit wir die immer ausgefeilteren technischen Möglichkeiten und Lösungen nutzen können. Für bessere Ausbaustufen, wie Glasfaser oder Standard 5G, kann eine Samtgemeinde neben dem Einsatz auf Ebene des Landkreises zum jetzigen Zeitpunkt nur beratend tätig sein.
Für die Verwaltung ist die Digitalisierung ebenfalls eine große Herausforderung, die allerdings auch Chancen bietet. Die künstlichen Intelligenz wird sicherlich für Arbeitserleichterungen und eine bessere Kundeninformation sorgen - ersetzen wird sie die Sachbearbeiter in absehbarer Zukunft allerdings nicht.
Wir packen das an - Zusammen!
Dieses sind wichtige Punkte, in denen wir uns zukunftssicher aufstellen müssen.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Das wichtigste Zukunftsthema ist meines Erachtens der gesellschaftliche Zusammenhalt. Hierzu möchte ich zunächst betonen, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen jede negative Einwirkung von außen geschützt werden muss. Nur sie garantiert die Meinungs-, Presse-, Reise- und Religionsfreiheit genauso wie die Rechtsstaatlichkeit, die Gewaltenteilung und die Wahlfreiheit. Jeder, der hier lebt, egal, ob hier geboren oder zugezogen, sollte sich daran erinnern, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung die Basis für ein friedliches Zusammenleben ist.
Wir müssen eine bessere infrastrukturelle Vernetzung unserer Gesellschaft anstreben. Erste Schritte dazu sind unsere Dorf- und Bürgertreffs. Sie sind unkomplizierte Treffpunkte für alle Mitbürger.
Das Angebot reicht vom gemeinsamen Kochen über Spielenachmittage bis zu Schulungen in Sachen Medienkompetenz oder als Standort unseres SToP-Projektes (Stadtteil ohne Partnergewalt). Treffpunkte, Feste oder andere Zusammentreffen, z. B. im Rahmen von Diskussions- oder Kunstveranstaltungen, sollten wir stärker unterstützen. Dazu gehört auch die Bewahrung und Erweiterung unserer Vereinsstrukturen.
Denn ein gutes Wir-Gefühl stärkt das Ehrenamt, fördert gegenseitige Unterstützung und schafft Räume, in denen jede und jeder gehört wird. So wird die Samtgemeinde nicht nur zu einem sicheren und offenen Ort, sondern auch zu einer Gemeinschaft, in der sich Menschen langfristig wohlfühlen und aktiv einbringen können.

Ehrenamt
Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft, ohne Sportvereine oder die Freiwillige Feuerwehr beispielsweise möchte ich mir unser Leben nicht vorstellen. Die großartige integrative Leistung von Dorf- und Bürgertreffs, Vereinen und ehrenamtlichen Helfern wurde in der Corona- und Ukrainekrise mehr als deutlich.
Ich glaube, wir haben im Bereich des Ehrenamtes noch sehr großes Potenzial, das wir nur abrufen müssen. Wir müssen aus der Anspruchshaltung – „Das macht die Kommune!“ – raus und uns selber wieder für unsere Orte verantwortlich fühlen. Aber genauso weiß ich, dass das Ehrenamt nur mit der Unterstützung hauptamtlicher Mitarbeiter funktioniert. Von daher gibt es seit 2023 im Haushaltsplan der Samtgemeinde vier Personalstellen im Bereich Gemeinwesenarbeit. Die Arbeit des Teams Gemeinwesen findet schon heute niedersachsenweit höchste Anerkennung.
Neben der personellen Unterstützung ist aber auch eine gute finanzielle Ausstattung unserer ehrenamtlich getragenen Organisationen entscheidend. Daher haben wir in den letzten sechs Jahren zum Beispiel viel Geld in die Ausrüstung, insbesondere in den Fahrzeugbestand unserer sieben Freiwilligen Feuerwehren, investiert.

Klima-/Umweltschutz
„Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ ist eine wichtige Frage beim Thema Klima- und Umweltschutz. Bauflächen stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung, wir müssen den Bau von Wohnhäusern und auch die Ausweisung von Baugebieten neu denken.
Die nun frisch erarbeitete kommunale Wärmeplanung liefert Bestandsszenarien die z. B. von Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen genutzt werden können. Regenerative Energien, wie Windkraftanlagen oder Freiflächenphotovoltaikanlagen helfen zwar dem Klimaschutz, dürfen aber auch nicht zur vollkommenen Veränderung unserer Kulturlandschaft führen. Hier gilt es für alle Seiten gute Lösungen zu finden.
Nur die Einstellung von Blühstreifenmanagern oder das Anlegen von Blühstreifen hilft uns dauerhaft im Klimaschutz nicht, auch wenn das natürlich ein erster Schritt ist. Ein guter Austausch mit der Landwirtschaft, Verständnis und Klima- und Umweltschutz als gemeinsames Ziel, das ist mein Wunsch!

Verkehr
Auch, wenn wir uns noch so sehr bemühen, werden wir den Individualverkehr nicht 1:1 auf Bus und Bahn umlegen können. Trotzdem müssen wir den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver machen – im Bereich der Linien und der Kosten. Ein gutes Beispiel dafür ist moobilplus im Landkreis Vechta oder auch der Bürgerbus in der Gemeinde Badbergen. Aus den Erkenntnissen des Modellversuchs MOIN+ sollte auch noch einmal über die Einrichtung von On Demand Verkehren, allerdings auf Nordkreisebene, nachgedacht werden. Dabei sollten unbedingt die vorhandenen Dienstleister (Taxi- und Busunternehmen) in die Planungen einbezogen werden.
Fahrradschnellwege könnten den Einsatz von E-Bikes als wirkliche Alternative zum Auto attraktiver machen. Das von vielen Firmen angebotene E-Bike-Leasing ist für mich eine super Sache!

Selbstbestimmtes Altwerden
Unsere Gesellschaft wird immer älter. So beträgt der Anteil der über 65-jährigen in der Samtgemeinde Bersenbrück bereits jetzt annähernd 25 %. Trotzdem sind wir vom Altersschnitt gegenüber anderen Kommunen eine sehr junge und weiter wachsende Gemeinschaft.
Momentan geht der Trend dahin, dass Senioren ihre Häuser verkaufen und kleinere barrierefreie Wohnungen beziehen. Vielleicht gibt es hier andere Möglichkeiten, bei denen Kommunen helfen könnten? In Bestandsgebäuden, z. B Bauernhöfen oder alten Fabrikgebäuden, könnten Wohngemeinschaften von Senioren und jungen Leuten entstehen, die vielleicht den Platz im Alten- oder Pflegeheim erst einmal überflüssig machen. Insbesondere wenn dieses Wohnen mit Hilfe- und Pflegeangeboten gedacht wird. Ebenso sollten wir über die Möglichkeit von Kleinhaussiedlungen nachdenken. Diejenigen die weiterhin alleine wohnen möchten, hätten dann die Chance, in einem ca. 90 qm großen Einfamilienhaus mit einem kleinen Grundstück zu leben. In solchen Siedlungen könnte man die entsprechende Infrastruktur (Pflegeangebote, Cafés oder andere Treffpunkte) vorsehen.
Dennoch müssen wir uns im Bereich der Pflege selbstverständlich zukunftssicher aufstellen, also ausreichend Plätze in Alten- und Pflegeheimen vorhalten. Auch im Hinblick auf genug Fachpersonal ist hier Weitsicht geboten.
Für die Jugend müssen wir Plattformen für den Austausch schaffen, damit unsere Jugendlichen ihre Wünsche und Vorstellungen mitteilen können und wissen, dass diese gehört werden. Auch ein Jugendparlament für die Samtgemeinde Bersenbrück könnte ich mir vorstellen.
Gesundheitsversorgung
Die ärztliche Versorgung ist ein Thema, das Jung und Alt gleichermaßen betrifft.
Durch die Schließung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück haben wir einen tiefen Einschnitt in unserer ländlichen Gesundheitsversorgung hinnehmen müssen. Durch das neue Regionale Gesundheitszentrum sind zumindest ein Teil der Fachärzte weiterhin im Altgebäude des MHA tätig. In der ambulanten Versorgung von Patienten sind die Fallzahlen heute bereits deutlich besser als noch zu Krankenhauszeiten. Das Sorgenkind ist der stationäre Bereich, der nicht ausgelastet ist. Hier fehlen immer noch klare gesetzliche Vorgaben aus der Bundes- und Landespolitik. Schon heute ist klar, das in Zukunft das gesamte Quartier gedacht werden muss.
Die sich langsam herauskristallisierenden Lösungsansätze müssen sowohl in Abstimmung mit der Kirche und Niels Stensen, als auch Investoren vorangetrieben werden, um ein attraktives Quartier rund um die Themen Gesundheitsversorgung, Pflege, Wohnen und soziale Treffpunkte entstehen zu lassen.
Im Bereich der hausärztlichen Versorgung sollten wir neue Wege denken. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beachten und attraktive Förderprogramme zur Ansiedlung von Ärzten auflegen oder entsprechende Fördermittel einwerben. Erste Erfolge zeigen sich bereits durch hybride Systeme wie Lillian Care.

Schule | Ausbildung
Wie sind die Verzahnungen zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben?
Hier müssen wir den Betrieben viel mehr die Möglichkeit geben, sich in den Schulen zu präsentieren. Wie sollen sich unsere Kinder für Berufe entscheiden, von denen sie gar nicht wissen, dass es sie gibt? Das Projekt Pfiffikus/BOC (Berufsorientierungscenter), welches an der von Ravensberg-Schule eingerichtet wird, geht hier neue Wege. Diese sollen zu einem intensiveren Kontakt zwischen Schülern/Schülerinnen und Ausbildern/Ausbilderinnen führen. Die vor ca. fünf Jahren aufgelegte Ausbildungsmesse #DeineAusbildungSuchtDich! hat sich im Nordkreis sehr gut etabliert.
Die Wirtschaftsförderung ist hier gefragt und kann als Ansprechpartner in der Samtgemeinde fungieren.
Wohnen | Gewerbe | Landwirtschaft
Verschiedene Aspekte zum Thema Wohnen sind schon im Bereich Klima-/Umweltschutz und Selbstbestimmtes Altwerden erläutert worden. Ausreichend bezahlbarer Wohnraum wird sicherlich ein Thema bleiben, dem wir uns stellen müssen.
Die Türen der Samtgemeindeverwaltung und auch der Gemeindeverwaltungen sollten den Gewerbetreibenden immer offen stehen. Wirtschaftsförderung verstehe ich als Unterstützung der Gewerbetreibenden vor Ort, von Ansiedlungswilligen, von Gründerinnen und Gründern. Dies geschieht durch Gespräche, durch Hinweise auf Förderprogramme, durch Vermittlung von Kontakten aufgrund gut vernetzter Mitarbeitender oder auch durch eigene Förderprogramme!
Die Gewerbetreibenden geben mit ihren Unternehmensstandorten ein Bekenntnis zur Samtgemeinde Bersenbrück, tragen durch Gewerbesteuern zum finanziellen Spielraum bei, unterstützen das Ehrenamt durch Spenden für gemeinnützige lokale Initiativen. Dankeschön dafür!
Und auch im Bereich der Landwirtschaft ist es wichtig, dass diese wieder den Respekt bekommt, den sie verdient hat und nicht als „böser Bube“ für jegliche umweltpolitischen Themen den Kopf hinhalten muss. Die hohe Qualität der in der Landwirtschaft hergestellten Lebensmittel spricht für sich!
Auch wollen wir in einem fairen Austausch mit der Landwirtschaft sein, was den Ankauf bzw. den Tausch von Flächen angeht, die wir für Wohnen und Gewerbe benötigen.
Im Hinblick auf Gewerbeflächen müssen wir außerdem schauen, dass wir vernünftige kommunale Lösungen finden mit Blick auf alle sieben Kommunen. Alle Kommunen müssen Möglichkeiten zur Entwicklung auf diesem Gebiet haben.
Die Weiterentwicklung und Erweiterung des Niedersachsenparks zum nachhaltigsten Gewerbepark und effizientesten Industrie- und Gewerbepark Niedersachsens sollten wir als Gesellschafter tatkräftig weiter mitgestalten.

Digitalisierung
Die Digitalisierung ist sicherlich eines der Themen, das uns in den nächsten Jahren am stärksten begleiten und unser Leben verändern wird.
Nach dem Ausbau der sogenannten „Weißen Flecken“ beginnt nun der Ausbau der „Grauen Flecken“. Wir gebrauchen diese gute flächendeckende Breitbandversorgung, damit wir die immer ausgefeilteren technischen Möglichkeiten und Lösungen nutzen können. Für bessere Ausbaustufen, wie Glasfaser oder Standard 5G, kann eine Samtgemeinde neben dem Einsatz auf Ebene des Landkreises zum jetzigen Zeitpunkt nur beratend tätig sein.
Für die Verwaltung ist die Digitalisierung ebenfalls eine große Herausforderung, die allerdings auch Chancen bietet. Die künstlichen Intelligenz wird sicherlich für Arbeitserleichterungen und eine bessere Kundeninformation sorgen - ersetzen wird sie die Sachbearbeiter in absehbarer Zukunft allerdings nicht.
Eine starke Samtgemeinde braucht starke Mitglieds-gemeinden!
Damit wir unsere starke Samtgemeinde erhalten, sollten wir Mindeststandards für die Mitgliedskommunen festlegen. Mindeststandards im Bereich von KiTas und Ganztagesbetreuung im Grundschulbereich, aber auch im Verwaltungsbereich.
Die Verwaltungen vor Ort müssen verlässlich besetzt sein, um die Bürgermeister und Ratsvertretenden in ihren Ehrenämtern zu entlasten, aber natürlich auch, um für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein.
Deine Stimme macht den Unterschied!
Lass uns miteinander sprechen. Was läuft gut in unserer Samtgemeinde?
Wo drückt der Schuh und was möchtest du mir mit auf den Weg geben?
Für mich bedeutet "Deine Stimme macht den Unterschied" : Deine Stimme zählt nicht nur am Wahltag. Die Wahl selbst ist nur ein einziger Tag – aber unser Leben in der Samtgemeinde gestalten wir jeden Tag zusammen.
Genau dafür möchte ich zuhören und wissen, was dich bewegt.
Verwaltung neu gestalten
Hin und wieder ist es Zeit, Aufgaben und Struktur einer Verwaltung auf den Prüfstand zu stellen. Dieses habe ich zu Beginn meiner Amtszeit als Samtgemeindebürgermeister getan. Im Team der Fachdienstleiter hinterfragen wir ständig unser Handeln, um es stets strukturiert weiter zu entwickeln.
Im Rahmen der Sanierung des Rathauses wurden durch Schaffung von Konferenzräumen und Begegnungsflächen die infrastrukturellen Maßnahmen geschaffen, um neben der fachdienstgebundenen Arbeitsweise ein neues Betriebssystem einzuführen.
Durch den verstärkten Einsatz der Projektarbeit kann eine größere Informationsdichte und eine von vielen Gesichtspunkten getragene Diskussionsebene aller Projektbeteiligten erreicht werden.
Dadurch können Entscheidungen dann auf einer besseren, breiteren Grundlage getroffen werden.
Verwaltung neu gestalten
Hin und wieder ist es Zeit, Aufgaben und Struktur einer Verwaltung auf den Prüfstand zu stellen. Dieses habe ich zu Beginn meiner Amtszeit als Samtgemeindebürgermeister getan. Im Team der Fachdienstleiter hinterfragen wir ständig unser Handeln, um es stets strukturiert weiter zu entwickeln.
Im Rahmen der Sanierung des Rathauses wurden durch Schaffung von Konferenzräumen und Begegnungsflächen die infrastrukturellen Maßnahmen geschaffen, um neben der fachdienstgebundenen Arbeitsweise ein neues Betriebssystem einzuführen.
Durch den verstärkten Einsatz der Projektarbeit kann eine größere Informationsdichte und eine von vielen Gesichtspunkten getragene Diskussionsebene aller Projektbeteiligten erreicht werden.
Dadurch können Entscheidungen dann auf einer besseren, breiteren Grundlage getroffen werden.
"Ich stehe für flache Hierarchien und eine bürger- und serviceorientierte Verwaltung mit motivierten, engagierten, entscheidungsbereiten und entscheidungsfähigen Mitarbeitenden."


